Quiz & Games

Wissen, Merkfähigkeit, Geschicklichkeit, räumliches Vorstellungsvermögen und Teamgeist – das brauchten die YPDler am ersten Finaltag im Bundesgymnasium Hagenmüllergasse.
Ziemlich genau zwei Monate ist es jetzt her. Da wurde im GRg III Hagenmüllergasse die YPD-Challenge 2009 erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Der Präsentationsort war damals nicht zufällig ausgewählt. Denn das Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Hagenmüllergasse im 3. Wiener Gemeindebezirk – heuer wird im übrigen der 100. Geburtstag der Schule gefeiert – richtet seit mittlerweile 25 Jahren besonderes Augenmerk auf den fächerübergreifenden und projektorientierten Unterricht.
Auf diese Weise erwerben die Schülerinnen und Schüler profunde Fachkompetenz durch handlungsorientiertes und selbst organisiertes Lernen. Daneben rücken Selbst- und Sozialkompetenz als grundlegende Qualifikationen in den Vordergrund. Der Lebensraum Schule ist daher in der Hagenmüllergasse besonders dynamisch, lebendig und fließend. Fordert und fördert. Macht Lust auf Neues. Deutliche Parallelen zu YPD also.
Der erste Finaltag beginnt!!
An diesem ersten Finaltag, dem Palmsonntag, lag es daher auf der Hand, die Zelte des YPD-Campus für einen Tag lang in der Hagenmüllergasse aufzuschlagen.
Pünktlich um 9.30 Uhr entstiegen die Finalistinnen und Finalisten – allesamt im schicken YPD-Outfit von Puma – dem Bus und betraten, wahrscheinlich zum ersten Mal in ihrem Leben, ein Schulgebäude in der Ferienzeit. Probleme hatte damit freilich niemand. Denn die Besten der Besten, die seit Samstag in Wien zusammengekommen sind, wollten nur eines: sich bis zum Mittwochabend die coolsten Ferialjobs, die Österreichs Wirtschaft zu vergeben hat, sichern.
Dynamische Schule für dynamische YPDler
Die dynamische Aura, die das Gymnasium ausmacht und eine Reihe von Prominenten, die dort ihre Schulzeit verbrachten, etwa Bundespräsident Thomas Klestil, Schriftsteller und Dramatiker Jura Soyfer, Jerusalems langjähriger Bürgermeister Teddy Kollek, Jazz-Legende Joe Zawinul, Kabarettist Helmut Qualtinger, aber auch die Mathematiker von Weltformat Edmund Hlawka und Peter Markowich, bis zu Austro-Pop-Barden Reinhard Fendrich, sollten für diesen Sonntag von Anfang an eine gute Ausgangsposition schaffen.
Die Schauplätze für die Tageseinheit „Quiz & Games“ waren Festsaal, Turnsaal und PC-Raum.
Knifflige Aufgaben, spektakuläre Konstruktionen!
In drei Gruppen ging’s dann gleich richtig los. Von Buzzeraufgaben (Wann war das?, Wer weiß mehr?, Wer bin ich, Was ist hier zu sehen?) über Schätz- und Merkaufgaben bis zu „Schularbeiten“ stellten sich die Finalisten sowohl im Team als auch einzeln wacker einer Aufgabenstellung nach der anderen.
Der Turnsaal wurde an diesem Sonntag zum Bau- und Kreativizentrum umfunktioniert. Es ging dabei nicht nur um Geschick, sondern auch um räumliches Vorstellungsvermögen und: das Verlassen können auf das eigene Team. Auf diese Weise entstanden Türme aus Kapla-Steinen oder Brückenkonstruktionen mit Spaghetti und Marshmellows.
Ein ereignisreicher erster Finaltag ging um 17.30 Uhr zu Ende. Verschnaufpausen gab’s für die YPDler dabei nur ganz wenige.
Fazit: In Sachen Wissen, Merkfähigkeit, Kreativität und vor allem Teamarbeit haben alle 99 Finalistinnen und Finalisten ordentlich gepunktet. Aber: Eine Fortsetzung am Finaltag 2 gab es nur mehr für 18 der 27 Teams!
Wer sich verabschieden musste:
HAK Potentials (S), RaibCat Gang (NÖ), Delta Fource (NÖ), Paradigma (OÖ), YPDTEAM (STMK), Frucaden-Germknödel (STMK),Sono Fabits (K), U Juice Me (K) und P.f.t.W (BGLD).













