Vienna Outside

18 Teams machten sich am zweiten Finaltag zu Entdeckungsreisen nach Wien auf. „Vienna Outside“ – unter diesem Motto stand der zweite Finaltag.

Nach dem Frühstück schwärmten die Teams aus, um in einer Reihe von Outdoor-Aktivitäten wertvolle Punkte zu sammeln.Die Tagesaufgabe dazu: Münzen verschiedener Währungen zu organisieren, jedoch keine Euros!

Parlament und Holocaust-Mahnmal

Die Stationen des heutigen Tages führten ins Parlament, wo im Rahmen der Republikausstellung Fragen zur 90-jährigen Geschichte Österreichs zu beantworten waren. Weiter ging’s zum Holocaust-Mahnmal auf den Judenplatz. Die YPDler hatten sich dabei mit den NS-Stätten des Verbrechens, in denen mehr als 65.000 österreichische Juden in der Zeit von 1938 bis 1945 ihr Leben ließen, auseinanderzusetzen.


Der weitere Weg führte zudem in den Wiener Prater. Eine Runde mit dem Riesenrad brachte nicht nur traumhafte Blicke über Wien, sondern auch ein wenig Zeit zur Rekreation. Denn schon kurz danach warteten bereits die nächsten Aufgaben.

Verrückte Suche

Es galt, eine Dame mit rotem Kleid ausfindig zu machen, ihr eine rote Rose zu überreichen und ein Erinnerungsphoto zu schießen. Nach dieser such- wie kommunikationstechnisch gar nicht so leichten Übung galt es, auf Telefonzellen, Parkbänken, Auslagen und Hausmauern Hinweise zu finden, die in Summe eine Gemeinsamkeit ergeben.Bei all dem Stress durfte die Erweiterung der Münzsammlung nicht vergessen werden, die pünktlich um 18 Uhr den Teamleitern vorzulegen war.

Empfang bei Wiens Vizebürgermeisterin

Nach vielen Kilometern, tollen Erlebnissen und jeder Menge neuer Erfahrungen in der Bundeshauptstadt Wien, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause im YPD-Camp auf der Hernalser Hauptstraße schließlich noch in den Wiener Rathauskeller.


Wiens Vizebürgermeisterin, Finanz- und Wirtschaftstadträtin Renate Brauner hieß dort namens der Wiener Stadtregierung die YPD-Finalisten herzlich willkommen, freute sich, dass dieses weltweit einzigartige Projekt für Österreichs Next Generation in der Bundeshauptstadt in die Zielgerade geht und hatte auch genügend Zeit für den einen oder anderen Small-Talk sowie jede Menge Erinnerungsfotos.


Ein ereignisreicher Tag, bei dem sich die Stadt auch wettermäßig erneut von ihrer Sonnenseite gezeigt hat, ging somit spätabends zu Ende. Mit vielen Erfahrungen und neuen Punkteständen.


Die Bilanz zur Halbzeit des YPD-Finales.

Der Grundtenor bei den YPDlern: „Wahnsinn! Jede Stunde etwas Neues. Das ist ein Puzzlespiel aus tausend Teilen.“ Teamleiter und Organisation sind sich einmal mehr sicher, dass es die Besten der Besten nach Wien geschafft haben. In Sachen Ehrgeiz, Siegeswillen und Teamgeist seien noch genug Reserven vorhanden.


Und die waren auch nötig. Denn der Dienstag war wieder ein Tag der Entscheidung. An dessen Ende es für neun Teams hieß, Abschied zu nehmen.