‘P&C’

4 Wochen in Rekordzeit vergangen

Samstag, 8. August, 2009

Meine Zeit bei P&C in Salzburg ist gestern nun abgelaufen. Den letzten Montag und Dienstag habe ich unter der Obhut meiner Betreuerin in der HAKA (Herrenanzüge-Knabenanzüge) verbracht. Eines ist sicher: Jede(r) sollte seine Größe kennen. Es kommen männliche Kunden, möchten eine Gesamtausstattung und wissen nicht welche Größe sie haben. Und meine Aufgabe war in Schubladen zu wühlen um eine Hose in der richtigen Größe zu finden. Die Marke, die Form und die Farbe sind vollkommen egal Hauptsache sie passt. Wenn die Hose passt, dann werden immer mehrere Hosen gekauft. Am Mittwoch wurde ich in die DOB (Damenoberbekleidung) geschickt, durfte u.a. Hosen nach Sale-Preisen ordnen, junge Mädchen für den Ferialjob richtig einkleiden und den Paxer zum Preise reduzieren herumschleppen und reparieren lassen. Donnerstag und Freitag war ich in der Damen Exquisit Abteilung eingeteilt, meine Kollegin ist eine der freundlichsten Menschen die ich getroffen habe, aber leider war das Wetter so schön und die D-Ex ist immer die Abteilung, wo am wenigsten los ist. Um fünf vor fünf habe ich meinen Abteilungsleiter gefragt, ob ich nun schon gehen kann, da ich noch alle meine Karten und Schlüssel zurück geben muss. Dieser meinte nur: Ja, Frau Zimmer, aber Sie müssen vorher noch zur Frau Lackner ( =Betreuerin). Ich war total gespannt, was jetzt kommt, ich dachte mir schon so eine Art Abschlussgespräch, aber ich hatte trotzdem Angst, dass ich jetzt viel Schlechtes höre. „So, Frau Zimmer, wie hat es Ihnen bei uns gefallen (…) ja ich habe mit allen Abteilungsleitern gesprochen und ich hörte nur positives, dass Sie sehr engagiert, fleißig und lernfreudig waren und sich sofort in jeder Abteilung zurecht gefunden haben.“

Vielen Dank YPD und an alle Beteiligten, die mir die Gelegenheit erst gegeben haben den coolsten Ferialjob meines Lebens ermöglicht haben! Mein Job hörte sich teilweise ein wenig langweilig an, aber ich fand ihn immer sehr spannend und freute mich jeden Tag auf den nächsten!

Ich hoffe ihr alle hattet oder habt viel Spaß bei euren Jobs!

Grüße aus Salzburg

PS.: Ich hatte leider keine Zeit mehr meine Hänger von letzter Woche zu fotografieren. :(

Leerzeit ist keine Lehrzeit

Montag, 3. August, 2009

Zuallererst möchte ich mich bei Herrn Schinnenburg entschuldigen, dass ich ihn in meinem ersten Blog fälschlicherweise als Zentraleinkäufer für die Herren Boutique vorgestellt habe. Natürlich weiß (und wusste) ich, dass er für die Herren Ex(quisit) einkauft. Dieser Fehler wurde von mir höchstpersönlich schon verbessert. Wers mir nicht glaubt, einfach nachlesen. =)
Ich bin also hier in Wien, und möchte einige weitere Eindrücke aus meinem Berufsalltag mit euch teilen.
Nach meiner großen Sprachverwirrung in den ersten Tagen habe ich mich mittlerweile doch recht gut eingelebt. Es kommen zwar, wie es bei jeder lebenden Fremdsprache ist, stets neue Abkürzungen und Fachbegriffe dazu, aber die sind schnell eingeprägt und auch benutzt. Da diese Woche UL-Tage in 296 sind und die GBVs namens Müller, Schick, Fehr und HC bei uns verweilen sind alle ZEs im Haus, was sonst sehr, sehr selten der Fall ist. “Ein perfekter Tag um mit einem Praktikum anzufangen”, dachte sich wohl der Kollege Brisch und stürzte sich gleich mitten ins Geschehen. Also ich kann mir gut vorstellen, dass er bisweilen ein paar Probleme hatte, den angeregten Diskussionen über HZs, LUs und EBERs zu folgen. Spätestens als ihm HUC und HC vorgestellt wurden, hat er wahrscheinlich gedacht, er wäre in Abkürzungistan gelandet. Dies soll aber auf keinen Fall die fachlichen Fähigkeiten vom Lukas in Frage stellen, hat er doch bei der Challange einen besseren Platz als mein Team belegt. Salop gesagt: Ihm ist heute wahrscheinlich der Schädel geplatzt.
Wie ich nun von anderen YPDlern erfahren habe, besteht ein Teil ihrer Arbeitszeit aus Leerzeit, die sie dann auf diversen Internetseiten oder zu Neudeutsch “Social Networking Websites” verbringen. Ich muss sagen, und da bin ich sehr froh darüber, dass es bei mir die ähnlich klingende Lehrzeit gibt. Ständig lerne ich dazu und wenn ich mal keine Aufgabe habe, finde ich immer jemanden, der mir die Geschehnisse in der Frima erklärt oder einfach nur neue Abkürzungen erklärt.
So sieht also mein Zwischenfazit aus und ich hoffe euch allen gefällt euer Job genauso gut wie mir!!!

Mit freundlichen Grüßen,
Thomas Bauer
P.S.: Beim oben genannten HC handelt es sich nicht um unser aller “Freund” und Comiczeichner vom rechtesten Flügel, sondern um den viel besseren Hendrik Cloppenburg.
Legende:
UL – Unternehmensleitung
296 – Zentrale Wien
GBV – Generalbevollmächtigter
ZE – Zentraleinkäufer

Ersatz für falschen automatischen Eintrag

Sonntag, 2. August, 2009

Wie bei allen anderen YPDlern, die noch keinen Eintrag verfasst haben, wurde auch unter meinem Namen ein vermutlich automatischer Falsch-Eintrag getätigt.

Deswegen wollte ich klarstellen, dass der Grund für keinen Eintrag im Blog, nicht der Mangel an Zeit ist, sondern der späte Beginn der Ferialpraxis am 1. September.

Sobald es soweit ist, halte ich euch gerne am Laufenden…

Die gesamte Woche dekorativ gestaltet.

Samstag, 1. August, 2009

Eine sehr geile Woche hinter mir :) Die gesamte Woche war ich bei zwei sehr netten Frauen in der Dekoration. Ich durfte neue Kleidung, Accessories und Schuhe raussuchen, entsichern, bügeln bzw. dämpfen und die Puppen umziehen und natürlich noch (meine allerliebste Aufgabe haha) die Kleidungen an den Puppen ordentlich stecken. Ganz tolle Momente sind die regnerischen Tage mit extrem viel Kundschaft, wo ich Puppen aus- und umziehen muss und damit ja alles genau passt und ich alles wieder an Ort und Stelle einsetzen kann findet man mich in komischen und auch amüsanten Posen, wo ich mich meist selber vor Lachen nicht mehr halten kann.  Es gibt in Modegeschäften nicht nur (Schaufenster)-Puppen sondern auch Kleidung die unter den Dekotischen oder für die junge Mode an den Wänden hängt. Und mir wurde am Mittwoch die ehrenvolle Aufgabe übertragen in der Herrenboutique zwei Hänger zu dekorieren. Das heißt, ich muss Kleidung, überwiegend Jeans aus der Herbst/Winterkollektion, raussuchen und lässig und locker an Fleischerhacken an den Wänden drapieren. Hört sich leicht an, ist es aber nicht. Die Hänger müssen cool und auffallend mit einigen Blickfängen, Farben und Accessories gestaltet werden. Und mein persönliches Highlight: Die Dekofrau kam und meinte: „Super, hast du gut gemacht. Das können wir so lassen!“  Meine eigene Kreation wird jetzt bis in den nächsten Frühling bei P&C an der Wand hängen :) Am Freitag nach meinem Feierabend kamen meine Eltern und ich durfte mir ein Ballkleid kaufen. Meine „Zugkollegin“ die in der DOB (DamenOberBekleidung) arbeitet, die Schneiderin bei der ich letzte Woche war, meine Mutter und ich haben das Traumkleid für meinen Maturaball im November gefunden. Die Länge und die Größe sitzen perfekt, die Farbe harmoniert mit meinen Haaren und dazu noch ein Hammerpreis mit inklusive den -25% Mitarbeiterrabatt. Fotos von meinen Hängern folgen noch.

Ein super schönes sonniges Wochenende euch allen und liebe Grüße aus Salzburg

Neue Woche – Neues Glück?

Sonntag, 26. Juli, 2009

Diese Woche problemlos überstanden, da der Donnerstag nicht sehr spannend war, die erste Stunde wieder in der Hauptkassa: “Frau Zimmer, bitte kopieren! Frau Zimmer, bitte Ordner mit der und der Aufschrift holen! Frau Zimmer, bitte nachzählen!” Den Rest des Tages waren wir zu Fünft an der Kassa und haben uns derbst fadisiert. Man kann es leider nicht anders nennen. Jeder war baden am See oder sonst wo, nur nicht bei P&C, natürlich auch wieder verständlich bei dem Wetter. Da ja immer noch die GL am Wörthersee weilt, und meine andere Betreuerin auf Geschäftsreise ist, habe ich derzeit keinen richtigen Ansprechpartner. Der sarkastische Zyniker, mit dem ich den Anfang des Tages in der HK verbracht habe, hat früher Schluss gemacht und so wurde er von einer sehr netten Frau abgelöst. Und die war so extrem nett, dass sie mich schon eine Stunde früher nach Hause geschickt hat. Den Freitag durfte ich im Atelier verbringen, mit einer 25-jährigen Abteilungsleiter und einer 20-jährigen Schneiderin; der erste Tag seit zwei Wochen, den ich ganz im Sitzen verbringen durfte. Wir drei waren eine zeimlich lustige Runde und hatten echt Spaß und so war die Arbeit auch nicht weiter tragisch. Aufgrund der Tatsache, dass ich seit über fünf Jahren keinen Faden und Garn mehr in der Hand hatte und weder Socken stopfen, noch Knöpfe annähen beherrsche, konnten mir die beiden nicht mehr anschaffen als Hosenbeine und Sakko-Ärmel aufzutrennen und die Türe zuschließen, nachdem die vertretende GL durchgerannt und sie sperrangelweit offen gelassen hat. Jaja, die Praktikanten müssen die dumme Arbeit erledigen, haben sie mir gleich am Anfang eingetrichtert. Und jetzt nach einem ruhigen, erholsamen Wochenende freue mich schon auf eine neue Woche in der Dekoration. :)

Der erste Beitrag folgt in Kürze

Freitag, 24. Juli, 2009

Ich bin schon im coolsten Ferialjob Österreichs, habe aber vor lauter spannender Aufgaben noch keine Zeit gefunden die ersten Eindrücke für die YPD Welt festzuhalten. Der erste Erfahrungsbericht folgt jedoch in Kürze…

GL chillt am Wörthersee.

Mittwoch, 22. Juli, 2009

Schon die Hälfte der Woche hinter mir und meinen Füßen geht es bestens! Bin voller Elan und Freude am Montag in die Firma, doch leider,  zwang mich der Vorgesetzte des WHT Erich Casagranda (Hat geheiratet, und ja nicht CasagrandE! – für alle Italiener ;) ) mit einem pistolenartigen Geschoss die “Makerl” an die Kleidung zu schießen. Wie gesagt, leider stellte ich mich dabei ziemlich blöd an und so hat er mich weiter zu einem sehr netten Typen geschickt um dort weitere “Makerl” in den Warenbestand im PC einzugeben. Als das nun erledigt war, musste ich runter ins WHT  (auf gut deutsch “fettes Lager”) um dort Kleidung rauszusuchen, “packern” (reduzierte Ware kennzeichnen) auslesen und  die gesamte Ware rauf in den Verkauf zu bringen. Arbeit war zwar nicht spannend aber lustig, vor allen mit den netten Leuten und den einzigen männlichen Wesen in meinem Alter (haha). Mein Dienstag unterschied sich nicht so sehr vom Montag. Heute Mittwoch, war ich mit einem sehr sarkastischen Mann in der Hauptkassa (in diesem Fall ein Büro mit Tresor) und dieser hat mir alles soweit erklärt, was es in diesem Büro zu klären gibt. Anders gesagt, das Sekretariat der GL mit Tresor.  Aber um zehn Uhr war dort oben tote Hose, da die GL für drei Wochen am Wörthersee chillt, und somit wurde ich runter zur Kassa geschickt, wo ich die Kleidung der Kunden einpacken durfte.  Wie man sich vorstellen kann, bei dem Wetter hat uns die Kundschaft natürlich die Türen eingerannt. Morgen voraussichtlich der gleiche Ablauf wie heute, aber mal schauen, ob sie nicht vielleicht im WHT Not an der Frau haben. ;)

In der Welt herumreisen

Montag, 20. Juli, 2009

In der Welt (bzw. Österreich) herumreisen, diverse Showrooms der Marken Hugo Boss bis Armani Jeans besichtigen und einfach nach Lust und Laune bestimmen, was in die Läden kommt und was nicht. So sieht der Alltag eines Zentraleinkäufers bei P&C aus…

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Erste Woche schon vorbei

Sonntag, 19. Juli, 2009

Erste Woche schon vorbei. Vor allem die Nachmittage sind extrem schnell vergangen, da war immer etwas los. Am Do und Fr war ich in der Herren-Boutique. Viel lustiger und cooler als bei der weiblichen Boutique, die Kleidung ist viel größer und einfacher geschnitten als bei den Mädls, wo ich teilweise nicht weiß wo vorn und hinten ist. Es heißt, dass es mit Männern viel einfacher ist einzukaufen. Haha, witzig. Es gibt Extraextrawünsche, die niemals erfüllt werden können und der männliche Kunde dann verzweifelnde Verkäuferinnen zurücklässt. Ab nächster Woche geht‘s ab und auf diese freue ich mich schon so extrem: zwei Tage WHT und drei Tage Exquisite! Bin schon gespannt, was mich am Anfang der Woche erwartet.

Noch schönen Sonntag an alle. Und auf bald!

Mitte der ersten Woche

Mittwoch, 15. Juli, 2009

Habe heute wieder um vier aufgehört und war echt froh als ich im Zug saß. Schüler und Stubenhocker noch dazu unsportliche Menschen wie ich bekommen echte Probleme den ganzen Tag auf den Beinen zu stehen und immer irgendwas zu machen und viel herumzurennen. Finde das Unternehmen auf Anhieb sympathisch; wurde gleiche am ersten Tag vom Chef persönlich einem “Kennenlern-Verhör” unterzogen und danach in die Boutique runtergebracht. Habe dort meine netten und vor allem jungen Arbeitskolleginnen kennengelernt. Am Montag hatte ich die “Verantwortung” für die italienische Ecke der jungen Abteilung. Für mich ein Traum für meinen Kontostand ein Alptraum. Hatte sieben Stunden Zeit zu überlegen, was ich kaufen will und kann; noch ein wichtiger Aspekt: SALE! Dienstag durfte ich eine Eigenmarke von P&C “betreuen”, aufhängen, neu zusammenlegen, den “Wühltisch” ordnen. Die Kundenbetreuung haut noch nicht so super hin, da ich bei dem meisten Fragen keine Ahnung habe und immer wieder Kollegen um Rat bitten muss. Heute, Mittwoch, wurden wir wie immer pünktlichst um viertel nach neun von der GL persönlich mit Hand begrüßt und so habe ich meinen weiteren Plan für die nächsten vier Wochen erfahren. Wie’s aussieht werde ich nicht die GL begleiten, wie in der Beschreibung stand, sondern ich werde in allen Bereichen, von aktiver Kundenberatung in beiden Stockwerken über die HK und Deko bis hin zum WHT, eingeführt und die Abläufe in einigen Tagen selbst miterleben. Was mich persönlich nicht im geringsten stört, da so mein Tageplan jeden Tag für neue Überraschungen sorgt und ich so viel neues erlernen kann. Eine größere Steigerung ist von meinen beiden letzten Ferialpraktika als Schichtarbeiterin in einer Fernbedienungherstellungsfirma nicht mehr möglich! Jeder Tag ist anstrengend aber abwechselungsreich und aufregend!