Trends und Karriere

Zukunftspotenzial
Die Globalisierung des Denkens, die Individualisierung des Lebens und geänderte Perspektiven in der Wirtschafts- und Arbeitswelt stellen die SchülerInnen von heute in Sachen Berufswelt von morgen vor neue Herausforderungen.

 

Neue Wege zum Wissen
Information nimmt zu, Wissen gewinnt an Bedeutung. Die Notwendigkeit, rezeptives Wissen anzuspeichern, nimmt ebenso ab wie die Bereitschaft dazu. Umso wichtiger ist es, sich Zugänge zum Wissen zu schaffen, mit den benötigten Techniken umgehen können.
Aufgabenstellungen werden zudem verstärkt in Teams gelöst. Am Arbeitsplatz ebenso wie in Forschungseinrichtungen. Wer teamfähig und dialogfähig ist, hat in Zukunft die Nase vorn.

 

Lebenslanges Lernen
Die Arbeitswelt verlangt zunehmend höhere berufliche Qualifikationen. Die Anforderungen an fachliche Kenntnisse, kognitive und soziale Kompetenzen steigen.
Der Begriff „lebenslanges Lernen“ reagiert inhaltlich auf den beschleunigten Wandel von Qualifikationen. Die Grenzen zwischen Hochschulbildung, Berufsausbildung und Weiterbildung werden dabei immer unschärfer. Lernen wird somit stärker zu einem selbstgesteuerten Prozess, in dessen Zentrum die individuelle Nutzung von Lernangeboten und die Selbstorganisation des Lernens stehen.
Für Universitäten und Fachhochschulen eine große Herausforderung. Denn die Schwerpunktsetzung in den Studienplänen wird auf die Vermittlung eben dieser multifunktionalen Fähigkeiten weiter zunehmen, was bedeutet, dass die derzeitige allgemeine Orientierung am beruflichen Kernfeld einer Disziplin rasch zu überwinden ist.

 

Internationalität leben
Internationalisierung in inhaltlicher Hinsicht heißt ja vor allem, Interkulturalität zu entwickeln. Studienphasen im Ausland sind somit keine Minderheitenprogramme mehr. Und die Mobilität von Studierenden – sowohl incoming als auch outgoing – hat in Europa bereits zugenommen. Tendenz steigend.
Was das alles bringt? Erfahrungen gewinnen in anderen Kulturen, anderer Bildung, anderer Mentalität. Und natürlich Spracherwerb bzw. –vervollkommnung. Also wertvolles Zusatzwissen, das es nach dem Zurückkommen bestmöglich einzusetzen gilt.
Internationalität ist zudem ein erster Schritt für qualitätsorientiertes und wettbewerbliches Agieren.